Werk Tanne – Chemische Fabrik Clausthal

Historisches Gebäude der Chemischen Fabrik Clausthal – Werk Tanne.

Zeitgeschichtliche Exkursionen ab September 2026

Samstag, 5. September, 15 Uhr
Sonntag, 6. September, 11 Uhr

Freitag, 18. September 15 Uhr 
Sonntag, 20. September, 11 Uhr

Rundweg ca. 4 Kilometer, Dauer ca. 3 Stunden.
Kosten: 15 € pro Person, Schüler 10 €.

Nur mit vorheriger Anmeldung. Weitere Informationen und Anmeldung per email an hansjoerg@hoerseljau.de, telefonisch 0171/7456339 oder über Signal und WhatsApp.

Gesprengte Gebäude
Chemische Fabrik Clausthal (Werk Tanne), gesprengtes Gebäude Nr. 343 (Denitrierung).

Kriegsgeschichte von 1934 bis heute

Die Chemische Fabrik Clausthal war das fünft-größte TNT Werk des Deutsche Reiches. Auf dem Gelände sind bis heute die Spuren des zweiten Weltkriegs zu sehen und zu erleben.

Die Exkursion und Führung leitet Hansjörg Hörseljau. Er beschäftigt sich seit seiner Schulzeit mit der Geschichte des ehemaligen Werkes. In den 1980er Jahren hat er Zeitzeugen-Gespräche geführt, die ein wichtiger Bestandteil des heutigen Wissens über das ehemalige Rüstungs-Werk sind.

Auf dem Rundweg werden Hintergründe zur Entstehung der Chemischen Fabrik Clausthal erläutert. Vorhandene historische Gebäude geben einen Einblick in die monströse Architektur der Nazi-Zeit. Aus Zeitzeugen-Interviews wird über die Arbeitsbedingungen berichtet. Mehr als 80 Jahre nach Ende des Krieges ist die Boden-Belastung auf Teilen des Geländes so hoch, das  Boden und Niederschlagswasser über Jahrzehnte lang saniert werden müssen. 

Bis heute gefährden die Hinterlassenschaften des zweiten Weltkriegs die Umwelt. Mit der größten Pflanzenkläranlage Europas ist dort ein innovatives Gelände entstanden, das zeigt, wie ein ehemaliges Kriegsgebiet unschädlich gemacht  und genutzt werden kann.

Pflanzenklärbecken, Constucted Wetland.

Juli 2026 – Zeitgeschichtliche Exkursionen in die ehemalige Rüstungsfabrik Werk Tanne bei Clausthal-Zellerfeld

Historisches Gebäude der Chemischen Fabrik Clausthal – Werk Tanne.

Im Juli 2026 gibt es weitere zeitgeschichtliche Exkursionen auf das Gelände der ehemaligen TNT Fabrik in Clausthal-Zellerfeld im Harz. Das mit vielen Mythen behaftete Gelände kann nur mit einer Führung betreten werden.

Die Chemische Fabrik Clausthal im Harz war während des zweiten Weltkriegs die fünft-größte TNT-Fabrik des Deutschen Reiches. Dort wurden von 1939 bis 1945 TNT hergestellt und in Bomben, Granaten und Minen verbaut. Aufgrund der Lage im Fichtenwald entstand schnell der Tarn- und Volkskundliche Name „Werk Tanne“.

Als kriegswichtiger Produktionsstandort haben amerikanische Bomber das Werk Tanne und seine Umgebung am 7. Oktober 1944 bombardiert. Bei diesem verheerenden Luftangriff vor 82 Jahren wurden mehr als 90 Menschen getötet und große Teile des Werkes zerstört. Das läßt erahnen, welche Bedeutung die Chemische Fabrik Clausthal für die Kriegsinfrastruktur hatte. Auch Jahrzehnte nach dem Ende des Krieges lag das Gelände lange im Verborgenen und durfte nicht betreten werden.

Gesprengte Gebäude
Chemische Fabrik Clausthal (Werk Tanne)), gesprengtes Gebäude Nr. 343 (Denitrierung).

Neben den Sanierungsmaßnahmen entwickelt sich der ehemalige Rüstungs-Altlasten-Sandort  zu einem Energieerzeugungs-Standort.

Zeitgeschichtliche Exkursion über die ehemalige TNT-Fabrik

Die Exkursion und Führung erfolgt durch Hansjörg Hörseljau. Er beschäftigt sich seit seiner Schulzeit mit der Geschichte des ehemaligen Werkes. In den 1980er Jahren hat er Zeitzeugen-Gespräche geführt, die ein wichtiger Bestandteil des heutigen Wissens über das Werk sind.

Auf dem Rundweg werden Hintergründe zur Entstehung der Chemischen Fabrik Clausthal, historische Gebäude, die Arbeitsbedingungen, die Boden-Belastung auf dem Gelände, Sanierungsmaßnahmen und vieles mehr gezeigt und erläutert.

Rundweg ca. 4 Kilometer, Dauer ca. 3 Stunden.

Termine: Sonntag, 12. Juli 2026, 10 Uhr;  Freitag, 17. Juli 15 Uhr oder nach Vereinbarung (ab 10 Personen). Weitere Termine folgen.

Kosten: 15 € pro Person, Schüler 10 €.

Nur mit vorheriger Anmeldung. Weitere Informationen und Anmeldung per email an hansjoerg@hoerseljau.de, telefonisch 0171/7456339 oder über Signal und WhatsApp.

0

Dein Warenkorb