33 Jahre Mauerfall in Deutschland

Am 9. November 1989 fiel unter dem Druck der Demonstranten in der DDR und der andauernden Fluchtbewegung die Mauer in Deutschland. Die Sicherheitskräfte der DDR ließen die Menschen plötzlich in den Westen reisen. Für viele war das ein langehester Traum. Überall in Deutschland wurden Freudenfeste gefeiert.

Ich erlebte den Mauerfall am 10. November in Duderstadt. Mit dem ersten Bus, der DDR-Bürger zurück in die DDR brachte, fuhr ich unbemerkt in die DDR. Das war wiederrechtlich. So erlebte ich die Kilometer-langen Staus der Trabbi´s und Wartburg´s, die in den Westen reisen wollten. Ich erlebte berührende Szenen, das Warten, auch Auseinandersetzungen, wer zuerst fahren durfte. 

In den folgenden Tagen erlebte ich den Mauerfall zwischen Walkenried und Ellrich. Pioniere der Grenztruppen ebneten die Wiese und öffneten den Grenzzaun. Als erstes machten sich Fußgänger auf den Weg über die Wiese, dann Fahrradfahrer und Mopeds. Schließlich hoppelten die Trabbis durch den bis vor kurzem Schrecken erregenden Metallgitterzaun.

Auch für mich sind es Tage, die ich bis heute nicht vergessen habe. 

Fotos dieser Zeit finden sie in meinem zweiten Brockenbuch „Der Brocken – ein freier Berg“, dass sie hier versandkostenfrei bestellen können.

Mauerfall im Südharz zwischen Walkenried und Ellrich.

Energiewende in Deutschland

Cuxhaven hat sich zu einem wichtigen Umschlagshafen für Offshore-Windparks und Windparks an Land entwickelt. Viele Komponenten werden aus der Türkei oder China angeliefert und anschließend in Cuxhaven weiter verarbeitet. Von hier aus werden Windparks in ganz Deutschland beliefert. Regelmäßig starten in Cuxhaven Schwerlast-Transporte.

Die 92 Meter langen Flügel werden in das 400 Kilometer entfernte  Stärklos bei Niederaula in Hessen transportiert. „Der erste Transport erfolgte direkt. Da die Riesenlängen und wegen des Gewichtes nicht überall fahren können und dürfen, ist der Transportweg nun 1300 Kilometer. Vorletzte Woche durften sie noch direkt fahren“, so einer der Transportmitarbeiter.

Schwerlast-Transport mit 93 Meter langem Windflügel quer durch Deutschland.

Ausstellung des BBK Harz in der Kaiserpfalz Goslar

18. Okt. bis 28. Dez. 2022

Es ist eine eine ungewöhnliche Ausstellung an einem besonderen Ort zu einem außergewöhnlichen Thema: Wie würden Künstler heute den Kaisersaal gestallten? Neun Künstler des BBK Harz haben sich dieser Frage gestellt. Herausgekommen ist ein kritischer Blick auf die Gegenwartskrisen wie Klimawandel oder den Angriffskrieg auf die Ukraine.

Mein Beitrag sind zwei Fotos, eines aus der Zeit des „sauren Regens“, dass den „schönen Winterwald“ im Jahr 1985 zeigt, als der Fichtenwald in den Hochlagen der europäischen Mittelgebirge großflächig abgestorben war.  Das zweite Foto zeigt die  aktuellen Klimakrise, in dessen Verlauf LKW´s rund um die Uhr Baumstämme aus dem Harz heraus transportieren. Mehrere hunderttausend Holz-LKW´s haben den Harz inzwischen verlassen.

„Winterlandschaft im Harz 1985“

In den 80er Jahren machte der Harz durch Sturmkatastrophen und dem „sauren Regen“ bundesweit Schlagzeilen: Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangten große Mengen Schwefel in die Atmosphäre. Das führte zu einer Schwächung und schließlich zu einem flächigen Absterben der Fichtenwälder in den Mittelgebirgen Europas. Damals glaubte ich, dass dort oben nie wieder ein Baum wachsen würde.

Nachdem die Kraftwerke und Industrieanlagen mit Rauchgasentschwefelungsanlagen nachgerüstet wurden und der Fahrzeugverkehr Katalysatoren erhalten hatte, erholte sich der Fichtenwald.

Klimakrise – Betroffenheit, 2022.“

Zuerst sind im Nationalpark Harz die Fichten großflächig abgestorben. Ihre Skelette ragen als Mahnmale in den Himmel. Seit 4 Jahren verändert sich die gesamte Harzlandschaft: Pausenlos transportieren LKWs die verwertbaren Baumstämme aus dem Harz. Im Harz erleben wir die Folgen eines menschengemachten Temperaturanstiegs von 2 Grad zu dem ersten wissenschaftlichen Referenzzeitraum (1881 bis 1910). Es ist wie bei einem Multiorganversagen: Die Fichten sterben im Harz, andere Baumarten sind bedroht. Die gesamte Artenvielfalt geht zurück. Vegetation und Tiere sind kaum in der Lage, sich den steigenden Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen anzupassen.

Die Klimakrise, die den Harz überrollt, ist ein globales Menschheitsproblem und steht derzeit im Mittelpunkt meiner Arbeit.Allen, die schon länger nicht mehr in der Kaiserpfalz in Goslar waren, möchte ich einen Besuch empfehlen.

Reflexionen

Antworten auf den Zellerfelder Altar von Werner Tübke

Ausstellung bis zum 31. August 2022,
St. Salvatoriskirche in Clausthal-Zellerfeld.

 

Die Vorderseite des Zellerfelder Altars gilt als bedeutendstes Spätwerg von Werner Tübke.
In der St. Salvatoriskirche in Clausthal-Zellerfeld befindet sich der Flügelaltar, der von Prof. Werner Tübke (geboren am 30.07.1929 in Schönebeck, gestorben am 27. Mai 2004) gemalt worden ist. Den Altar hat er 1996 vollendet. Das Werk gilt als das Spätwerk von Prof. Werner Tübke. Der Maler und Grafiker zählt zu den bedeutendsten deutschen Malern des 20en Jahrhunderts.

Vor 25 Jahren wurde der Zellerfelder Altar von Werner Tübke eingeweiht. Zu diesem Anlass hat sich der Bundesverband Bildender Künstler und Künstlerinnen (Bezirksgruppe Harz) mit dem Werk auseinandergesetzt und eigene Werke geschaffen.
In der Ausstellung sind vier großformatige Fotos von mir auf Leinwand zu sehen. Sie bilden vorwiegend eine Reflexion auf die Rückseite des Zellerfelder Klappaltars von Werner Tübke.
Ohne Titel, Moskau (Russland), April 2009, 120 x 80 cm. © Hansjörg Hörseljau.
Eine Boing schwebt kurz vor der Landung Richtung Landebahn.
Ohne Titel. Anflug auf den Flughafen Faro (Portugal). Oktober 2011. 120 x 80 cm. © Hansjörg Hörseljau.
Ohne Titel. Flora, Albanien, April 2018. 120 x 80 cm. © Hansjörg Hörseljau.
Mit Strandgut geschaffene, eigene Skulptur.
Ohne Titel. Eigene Installation. Pedras del Rei, (Portugal, Algarve). Oktober 1997, 120 x 80 cm.    © Hansjörg Hörseljau.

 

 

 

ZDF – hallo deutschland auf dem Brocken.

Andreas Korn und Hansjörg Hörseljau.

Andreas Korn und Hansjörg Hörseljau auf dem Brocken.

Nachdem die Ausstrahlung der Sendefolge wegen der aktuellen Berichterstattung mehrfach verschoben wurde, soll die Folge heute ab 17.15 Uhr im ZDF gezeigt werden.

ZDF: hallo deutschland – Auszeit Harz

Bei Schneefegen, Sturm und Zentimeter dickem Eis trifft mich Moderator Andreas Korn für hallo deutschland auf dem Brocken. Es ist ein mehr als ungemütlicher Tag. Der Wind peitscht die harten Eiskristalle gegen das Gesicht, als mich Adreas Korn begrüßt. Wir unterhalten uns über die Brockenöffnung am 3. Dezember 1989. Im Brockenmuseum erzähle ich ihm vom Kalten Krieg und von den Geheimdiensten auf den Spionagebergen im Harz. Es ist eine Epoche in Deutschland die nah für mich ist und doch schon über 30 Jahre zurückliegt. Andreas Korn ist beeindruckt und betroffen von meinen Bildern von der Brockenmauer, den Russen und den Geheimdienst-Türmen. Die oberste Etage im Brockenhaus ist der einzige Ort, der heute noch an die Spionage in OST und WEST erinnert.

Fernsehteam des ZDF.
Brockenkuppe. Fernsehteam des ZDF mit Andreas Korn.
Fernsehteam des ZDF.
Brockenkuppe, höchster Punkt. Fernsehteam des ZDF mit Andreas Korn.


Am Freitag den 11. März 2022 sendet das ZDF in hallo Deutschland um 17.15 Uhr von diesem stürmischen und eisigen Wintertag auf dem Brocken.

Brockenkuppe, Brockenstraße. Auf der Brockenkuppe herrscht Schneefegen.


Der Brocken zeigt sch an diesem Tag unwirtlich. Die Menschen werden vom Wind über die eisglatte Brockenkuppe geweht. Viele fallen auf die harte Eisfläche. Sie richten sich auf und fallen erneut. Blaue Flecken habe ich an diesem Tag auch erhalten.

Sturm und Glätte auf dem Brocken. Die Menschen purzeln durcheinander.

Die Temperaturen liegen nur wenig unter der Null-Grad-Grenze. Der Deutsche Wetterdienst hatte grade mitgeteilt, dass der Januar 2022 um 3,96 Grad wärmer war als die Januar-Durchschnittstemperatur zwischen 1881 und 1910. Die Klimaerwärmung ist im Harz überall unübersehbar: Große Bereiche des Fichtenwaldes sind im Nationalpark und auf den Flächen der Landesforsten abgestorben. Im Westharz lag der Vorrat an Fichten im Herbst 2021 bei nur noch 45 Prozent. 

Die Veränderung der Landschaft dokumentiere ich seit dem ich mit meiner Kamera seit den 80er Jahren.

Brockenkuppe. Rauchfahne der Brockenbahn.
Brockenkuppe. Rauchfahne der Brockenbahn.

Der Brocken – ein freier Berg

Brockenbuch, Titel

Nachdem die Öffnung des Brockens am 3. Dezember erstritten worden ist, hob die DDR zum 1. Weihnachtsfeiertag ganz offiziell die Visumpflicht auf. Von da war die Grenze in beide Richtungen offen.

Mit meinen Fotos habe ich zahlreiche Ereignisse – Zeitgeschichte im Harz – rund um den Brocken festgehalten. Das Buch ist eine schöne Geschenkidee zu Weihnachten. Den Bildband verschicke ich versandkostenfrei in Deutschland. Dazu gibt einige schöne Postkarten (solang der Vorrat reicht).

Vor 31 Jahren erlebte ich den Sternmarsch auf den Brocken. Aus Ilsenburg, Wernigerode und Schierke wanderten Menschen aus vielen verschiedenen Orten auf den Brocken, um die Brockenöffnung zu erkämpfen. Ich bin damals mit einer Wandergruppe aus Ilsenburg auf den Brocken gelaufen und habe den historischen Tag fotografiert und dokumentiert.

Das ist der Beginn meines umfangreichsten Fotoprojektes gewesen. Der Bildband „Der Brocken – ein freier Berg“ zeigt viele der historischen Aufnahmen vom 3. Dezember 1989 und die weitere Entwicklung rund um Norddeutschlands höchsten Berg.

Bei Bestellung über diese Website liefere ich innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Je Bildband erhalten sie zusätzlich 2 historische Postkarten (solange der Vorrat reicht).

Brockenstürmer. Schüler aus Halberstadt entern die Brockenmauer.
Spionageturm auf dem Stöberhai in Niedersachsen
.

1994 ist mein erster Bildband „Der Brocken – der belagerte Berg“ erschienen. Der schwarz-weiß Bildband ist vergriffen und manchmal antiquarisch zu erhalten.

Mit Volldampf auf den „Berg der Deutschen“ – Die Brockenbahn

In der ARD-Mediathek

Zum 30-jährigen Jubiläum der Wiederinbetriebnahme der Brockenbahn am 15. September 1991 zeigt der mdr einen neuen Film zur Geschichte der vergangenen Jahrzehnte der Brockenbahn. Eine sehenswerte Dokumentation, in der beispielsweise Friedhart Knolle, Christiane Hoppstock und auch ich als Zeitzeugen zu sehen sind. Außerdem kommen eine Reihe meiner historischen Aufnahmen in dem Film vor.

video-der-osten-mit-volldampf-auf-den-berg-der-deutschen-die-brockenbahn-100.html

Ein Deutschland, 30 Jahre Freiheit

Alles offen? – Jahresausstellung BBK-Harz 2020

Vor 30 Jahren endete die friedliche Revolution in der DDR in der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Zuvor hatten viele Menschen gegen die Regierenden und für die Freiheit in der DDR demonstriert. Fast drei Jahrzehnte lang trennte ein Todesstreifen mit Stacheldraht, Mauer, Selbstschussanlagen und Schießbefehl die Menschen.

Zeitsprünge von Hansjörg Hörseljau.

Die Staatsmacht in Form des Ministeriums für Staatssicherheit bespitzelte, überwachte und unterdrückte Menschen, die sich gegen die Regierung stellten: Jede oder jeder musste damit rechnen, von der Stasi überwacht und verfolgt zu werden.

In komplexen Verhandlungen wurde 1990 der Einigungsvertrag ausgehandelt der am 3. Oktober zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland führte. Durch den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland wurde das Grundgesetz zur gesamtdeutschen Verfassung.

Am 3. Oktober 2020 feierte Deutschland 30 Jahre Wiedervereinigung.

Der gewonnene Kampf der Freiheit führte für die Menschen im Beitrittsgebiet zum größten Umbruch ihres Lebens. Die persönliche Freiheit bot plötzlich für viele ungeahnte Möglichkeiten.
Für andere waren die wirtschaftliche Existenz und die persönliche Identität bedroht.

Für die Menschen in der alten Bundesrepublik änderte sich nicht viel. – Deutschland wurde größer.

Verwandte, Freunde – diesseits und jenseits konnten leicht besucht werden. Im größeren Deutschland waren Landschaften und Städte zugänglich, deren Namen längst in Vergessenheit geraten waren.

Eingefallene Brockenmauer, Hansjörg Hörseljau und Installation von Hilda Groll.

30 Jahre Wiedervereinigung – Alles offen.

Die Einheit Deutschlands in einem vereinten Europa in Freiheit für kommende Generationen zu sichern ist heute das gemeinsame Ziel. In einer globalisierten Welt können Menschen nur gewinnen, wenn sie gemeinschaftlich und fair miteinander umgehen. Grundwerte wie offene Grenzen, Freiheit, Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit müssen verteidigt werden.

30 Jahre Wiedervereinigung – Alles offen?

Wie haben wir den Umbruch, die Wiedervereinigung erlebt? Was bedeutet Freiheit für mich? Wie erlebe ich geschlossene Grenzen? Ist meine / unsere Freiheit bedroht? Halten wir Offenheit aus? Wieviel Offenheit?

Die Ausstellung soll Raum bieten, zurück zu blicken, Statements abzugeben, aber auch Visionen zu entwickeln.

In der Ausstellung sind auch einige meiner Symbolbilder und meine Zeitsprünge von mit bis zu 40 Jahren Differenz zu sehen.

Sehenswerte JAHRESAUSSTELLUNG:  „Alles offen“ ? Ein Deutschland  30 Jahre Freiheit.
08.10. – 12.11.2020 im Kreishaus Goslar zu den normalen Öffnungszeiten.  
Bitte die Corona-Einschränkungen beachten.

Corona bestimmt auch die Ausstellung im Kreishaus. 

Neben der Spur – Ausstellung des BBK in der Marktkirche in Goslar

Zauberwald

Bis zum 8. November ist die sehenswerte Ausstellung in der Marktkirche in Goslar zu sehen. Ausgestellt sind dort Werke von 15 Mitgliedern der Ortsgruppe Harz des Bund Bildender Künstler. In der Kirche sind auch fünf großformatige, aktuelle Werke von mir zu sehen, die in diesem Jahr auf Rügen entstanden sind.

„Die Kamera selbst bewertet nicht. Sie bildet objektiv ab, was ich ihr zeige.“
In der klassischen Fotografie wird durch die Kürze des Augenblicks ein dokumentarisches, genaues Abbild erzeugt. Bei meinen Aufnahmen kommen Bewegung und Zeit in verschiedenen Dimensionen hinzu. Das Bild ist die Konzentration von Zeit, Raum und Bewegung, die die Kamera aufgezeichnet hat. So können überraschende Einblicke entstehen, die über das Abbild hinaus reichen.

Beschleunigung
Beschleunigung 2020, Foto – Digitaldruck auf Acrylglas, 120 x 80 cm. Rügen.
Magie des Raums 2020, Foto – Digitaldruck auf Acrylglas, 120 x 80 cm. Rügen.
Fliehkraft 2020, Foto – Digitaldruck auf Acrylglas, 120 x 80 cm. Rügen.
Verschiebung, Foto – Digitaldruck auf Acrylglas, 120 x 80 cm. Rügen.

Die Marktkirche Gosar ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Am 2. Oktober um 18 Uhr wird der Ausstellungskatalog Vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit den anwesenden Künstlern zu sprechen.

Weitere Termine:
Sonntag, 1. November: 10 Uhr,  Kunstgottesdienst
anschliessend: Künstlergespräche

Sonntag, 8. November: 10 Uhr, Ratsgottesdienst
anschliessend: Künstlergespräche

Deutschland im Ruhezustand

Lockdown auf Deutschlands Straßen. Die Covid-19-Pandemie sorgt für leere Straßen und gähnende Leere. Der verordnete Ruhezustand zeigt vielerorts ungewohnte Bilder. 

Einen solchen Zustand der Leere gab es auf Deutschlands Straßen bisher nur während des Ölpreisschock im Winter 1973: Wegen der sprunghaft gestiegenen Energiekosten verordnete die Regierung der Bundesrepublik an vier Sonntagen ein Fahrverbot, um Energie und Kosten zu sparen. Ausgenommen davon waren davon nur Taxis, Linienbusse, Polizeiwagen und Rettungsfahrzeuge. 

Viele, die das damals erlebt haben, erinnern sich jetzt an die politische Krise in den 70er Jahren. Die „Ölkrise“ von 1973 zeigte dem Wirtschaftswunderland Bundesrepublik Deutschland seine Abhängigkeit vom fossilen Erdöl. Die Förderländer konnten ihre Monopolstellung nutzen und so Druck auf die Empfängerländer ausüben.

Lockdown, wenig befahrene A27 zwischen Walsrode und Bremerhaven.
Lockdown, der verordnete Stillstand.

Ursache für die derzeitigen Lockdown ist eine weltweite Gesundheits-Pandemie. Aus Sorge vor Ansteckung und Ausbreitung von Covid-19  haben die Regierungen weltweit einen Stillstand verordnet. Die Folgen davon sind unübersehbar: Auf den Autobahnen erlebte ich nahezu autofreie Fahrbahnen – zumindest an den Wochenenden. Trotz frühlingshafter Temperaturen waren kaum Menschen unterwegs. Die aufgeräumten PKW-Parkplätze waren Menschenleer. Nur die funktionalen Bänke und Tische aus Stein und die großen grünen Abfallbehältern fielen ins Auge.

Leere Parkplätze entlang der Autobahn A7 zwischen Hannover und dem Walsroder Dreieck.
Aufgeräumt und Clean.

Die Corona-Krise mit den verordneten Kontaktsperren zwischen den Menschen und Homeoffice für Viele führten zu einer drastischen Abnahme des Straßenverkehrs.

Auf meinen Fahrten sind einzigartige Bilder entstanden, die so wohl so schnell nicht wiederholt werden können.

0

Dein Warenkorb