Phoenix: Geheimnisvolle Orte – Der Brocken

https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/geheimnisvolle-orte-a-415767.html

Gleich vier Mal ist die Dokumentation „Geheimnisvolle Orte – Der Brocken“, Film von Michael Erler im Fernsehen zu sehen. Mit dabei bin ich als Protagonist in Bild und Ton und mit 34 historischen Fotos von von der Brockenöffnung, der Entwicklung auf dem Brocken oder von den Geheimdienstanlagen auf den Bergen in Niedersachsen. 

„Die friedliche Revolution von 1989 machte diesem Spuk ein Ende. Am 3. Dezember 1989 erzwangen hunderte Einwohner des Harzes die Öffnung der geheimen Anlagen. Unter ihnen war auch der Fotograf Hansjörg Hörseljau. Seit diesem Tag hat er die Veränderungen auf dem Brocken mit seinen Bildern begleitet. Den Abbau der Spionagetürme, das Verschwinden der Mauer und den Abzug der Russischen Soldaten. Heute ist der Brocken wieder ein freier Berg, der jährlich von hunderttausenden Touristen aus Deutschland und der ganzen Welt besucht wird.

Der Film „Geheimnisvolle Orte – Der Brocken“ erzählt die Geschichte dieses magischen Berges, dessen wahre Geheimnisse heute noch in der Natur und den unzugänglichen streng geschützten Wäldern des Nationalparks Harz verborgen sind.“

Drehtag auf dem Brocken, Versuch der Nachstellung des Brockengespenst mit Hansjörg Hörseljau und Ingo Nitschke auf dem Brocken.

Mehr Fotos mit ausführlichen Bildbeschreibungen finden sie in meinem Bildband „Der Brocken – ein freier Berg“.

„Seit 45 Jahren ist Hansjörg Hörseljau Kenner und Chronist des Brockens. Schon als Schüler hatte er den Berg vor Augen: Damals ganz nah – aber unerreichbar. Die innerdeutsche Grenze durchtrennte den Harz. Hansjörg Hörseljau ist mit dem zweigeteilten Harz in Niedersachsen aufgewachsen. In den 70er Jahren erlebte er im Harz eine weltweit einzigartige Spionageaufrüstung auf den Harzer Bergen. Auch das hat er mit seiner Kamera festgehalten.

Seit 45 Jahren ist Hansjörg Hörseljau Kenner und Chronist des Brockens. Schon als Schüler hatte er den Berg vor Augen: Damals ganz nah – aber unerreichbar. Die innerdeutsche Grenze durchtrennte den Harz. Hansjörg Hörseljau ist mit dem zweigeteilten Harz in Niedersachsen aufgewachsen. In den 70er Jahren erlebte er im Harz eine weltweit einzigartige Spionageaufrüstung auf den Harzer Bergen. Auch das hat er mit seiner Kamera festgehalten.

1989 überschlugen sich die Ereignisse: Als schon alle Mauern und Tore geöffnet waren, war der Brocken verschlossen, wie in den Jahrzehnten zuvor. Am 3. Dezember organisierten Harzer Bürger in der DDR einen Protest-Sternmarsch zum Brocken, in dessen Verlauf das Tor der Brockenmauer nach 28 Jahren geöffnet werden musste. Seitdem ist der Brocken frei und für alle Menschen zugänglich. Hansjörg Hörseljau war damals Zeitzeuge und Fotograf der historischen Ereignisse.

Bis zum Mauerfall 1989 hatte er den Brocken aus dem Westen fotografiert. „Ich wollte festhalten, was passierte, auch später, als die Russen vom Brocken abzogen, tausende Tonnen Schutt abgefahren wurden und der Brocken wie auch alle anderen Spionageberge ihr ursprüngliches Gesicht zurück bekamen.“ Der Bildband ist eine historische Dokumentation und ein Buch, dass die Schönheiten rundum Norddeutschlands höchsten Berg zeigt.

Brockenbuch, Titel
Der Brocken – ein freier Berg Buchtitel von Hansjörg Hörseljau

ZDFinfo – Lost Places – Schicksalsorte der Deutschen Teilung

Im TV-Programm: ZDFinfo, 05.10.2019, 20:15 – 21:00 oder ab sofort Online

Mauer und Stacheldraht dominierten das Verhältnis beider deutscher Staaten in der öffentlichen Wahrnehmung. Der Film zeigt sieben andere Orte, an denen der Irrsinn der Teilung sichtbar wurde.

30 Jahre nach dem Mauerfall sind diese Plätze in Vergessenheit geraten – Lost Places. Noch immer geheimnisvoll und sehr geschichtsträchtig. Den Brocken, sagenumwobener Berg im Harz, durften in den Jahren der Teilung weder West- noch Ostdeutsche erklimmen.

Streng von einer zusätzlichen Mauer abgeschirmt, lag dort der höchste Horchposten Ostdeutschlands. Sowjetsoldaten und das Ministerium für Staatssicherheit hörten von hier aus Funksprüche und Telefonate bis an den Ärmelkanal ab. Erst mit dem Mauerfall endete die Zeit dieser geheimen Späher. Inzwischen ist der Brocken wieder ein begehrter Touristenmagnet, ein Museum erinnert an die Zeit der Teilung.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/lost-places-schicksalsorte-der-deutschen-teilung-102.html

In der Dokumentation anläßlich 30 Jahre Mauerfall bin ich im Interview und mit eingeblendeten Fotos zu sehen. 

Zwei Tage zuvor, am 3. Oktober um 11:30 Uhr – ZDF – sind ebenfalls einige meiner Fotos in der Doku Grenzgänger zu finden.

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/grenzgaenger-106.html

Aus "Der Brocken – ein freier Berg"
Die Brockenmauer war schon vor 1989 brüchig.

Das Brockenbuch im WDR-Fernsehen

Moderator Marco Schreyl und Fahrradbloggerin Juliane Schumacher treffen sich mit dem Harzfotografen Hansjörg Hörseljau

Wunderschön!
Mit dem Fahrrad vom Brocken nach Bielefeld Unterwegs mit Marco Schreyl

Aktuell zu sehen in der Mediathek:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wunderschoen/video-mit-dem-fahrrad-vom-brocken-nach-bielefeld-100.html

Auf dem Brocken trifft Moderator Marco Schreyl den Harzfotografen Hansjörg Hörseljau und packt das Brockenbuch in den legendären, roten WDR-Rucksack.

Das Brockenbuch im WDR
Marco Schreyl packt das Brockenbuch in den legendären Wunderschön-Rucksack.

Rauf zum Brocken – runter in die Erzgrube

Zum Start ein Abenteuer: 120 Meter über dem Abgrund der Rappbode-Talsperre sausen Marco Schreyl und Juliane Schumacher auf einer Doppel-Seilrutsche mit bis zu 85 km/h ins Tal. Der „Aufstieg“ auf den 1.141 Meter hohen Brocken ist ganz schön schweißtreibend. Die Aussicht entschädigt für alle Anstrengung.

Am zweiten Tag radeln die beiden über verwunschene Waldwege zur alten Erzgrube Dorothea bei Clausthal-Zellerfeld. In der Dorotheer Rösche, einem der uralten unterirdischen Wasserläufe im Harz, kommen sie teilweise nur kriechend voran.

Abenddämmerung an den Externsteinen

Am dritten Tag wartet auf Marco Schreyl und Juliane Schumacher in Bad Karlshafen an der Weser ein Boot. Denn die Barockstadt hat nach fast 100 Jahren wieder einen Hafen – mitten im historischen Ortskern.

Die Überraschung am vierten Tag ist das Kurstädtchen Nieheim mit seinen vielen Museen. Besonders das Sack- und das Käsemuseum haben es ihnen angetan. Und am Abend genießen sie die Dämmerung zwischen den sagenumwobenen Externsteinen.

Mit 1.300 Radlern ins Ziel nach Bielefeld

Im Freilichtmuseum Detmold lernen sie am fünften Tag, wie anstrengend es ist, eine Sense zu schwingen. Über den Werra-Radweg fahren sie dann ins schöne Herford. Vorbei geht es an zahlreichen „Engelhöfen“, alten Bauernhöfen mit geschnitzten Engeln über den Torbögen.

Am sechsten Tag schließen sich Marco Schreyl und Juliane Schumacher 1.300 anderen Fahrradverrückten der NRW Radtour 2019 an. Gemeinsam fahren sie zum Abschlusskonzert nach Bielefeld.

Es ist ein informativer, unterhaltsamer und sehenswerter Film geworden, den es lohnt, bis zum Ende anzuschauen.

„Der Brocken – ein freier Berg“ – Bildband von Hansjörg Hörseljau

Die Brockenmauer kippt

Mit einzigartigen Bildern dokumentiert das Brockenbuch die Zeitgeschichte und Schönheiten rund um Norddeutschlands höchsten Berg. Der Chronist und Harzfotograf Hansjörg Hörseljau nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Zeitreise der Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte. Er öffnet mit seiner Kamera Objekte, die für den normalen Brockenreisenden unzugänglich sind. Mit 192 Seiten und 178 Farbfotos ist ein informativer und einzigartiger Bildband entstanden.

Seit 45 Jahren ist Hansjörg Hörseljau Kenner und Chronist des Brockens. Schon als Schüler hatte er den Berg vor Augen: Damals ganz nah – aber unerreichbar. Die innerdeutsche Grenze durchtrennte den Harz. Hansjörg Hörseljau ist mit dem zweigeteilten Harz in Niedersachsen aufgewachsen. In den 70er Jahren erlebte er im Harz eine weltweit einzigartige Spionageaufrüstung auf den Harzer Bergen. Auch das hat er mit seiner Kamera festgehalten.

1989 überschlugen sich die Ereignisse: Als schon alle Mauern und Tore geöffnet waren, war der Brocken verschlossen, wie in den Jahrzehnten zuvor. Am 3. Dezember organisierten Harzer Bürger in der DDR einen Protest-Sternmarsch zum Brocken, in dessen Verlauf das Tor der Brockenmauer nach 28 Jahren geöffnet werden musste. Seitdem ist der Brocken frei und für alle Menschen zugänglich. Hansjörg Hörseljau war damals Zeitzeuge und Fotograf der historischen Ereignisse.

Bis zum Mauerfall 1989 hatte er den Brocken aus dem Westen fotografiert. „Ich wollte festhalten, was passierte, auch später, als die Russen vom Brocken abzogen, tausende Tonnen Schutt abgefahren wurden und der Brocken wie auch alle anderen Spionageberge ihr ursprüngliches Gesicht zurück bekamen.“ Der Bildband ist eine historische Dokumentation und ein Buch, dass die Schönheiten rundum Norddeutschlands höchsten Berg zeigt.

Bildband, 192 Seiten, 178 Farbfotos – ISBN 978-3-9803471-4-3.

Brockenbuch, Titel

Der Brocken mit Winterkleid

Brockenhotel

Auf dem Brocken herrscht tiefster Winter: Unter einer Wolken und Nebeldecke waren auf dem Brocken alle Aufbauten verschwunden. – 3 Grad und 20 Meter Sichtweite können sehr ungemütlich sein. Zeitweise wehte am vergangenen Wochenende zusätzlich ein starker Wind, der es einem schwer machte, sich auf den Beinen zu halten. Aber wer trotz des Nebels und des recht ungemütlichen Wetters mehr über den Brocken und seine Geschichte wissen möchte, dem sei das Brockenbuch empfohlen.

Zeitgeschichte im Harz – das Brockenbuch

Die Brockenmauer kippt

„Die Mauer wird so lange bleiben, wie die Bedingungen nicht geändert werden, die zu ihrer Errichtung geführt haben. Sie wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe nicht beseitigt sind.“auf einer Tagung aus Anlaß des 500. Geburtstages von Thomas Müntzer am 19. Januar 1989, NEUES DEUTSCHLAND vom 20. Januar 1989,

Im Brockenbuch ist die Zeitgeschichte im Harz ausführlich in Bildern und informativen Bildunterschriften festgehalten. In der Zeit des Kalten Krieges standen sich die Supermächte mit ihren Spionageanlagen auf der Welt nirgends so geballt gegenüber, wie im Harz: Auf dem Brocken hatte der Geheimdienst der Russen seine Lauscher bis weit in den Westen ausgestreckt. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR  spionierte westliche Politiker vom Brocken aus.

Im Westharz waren alle hohen Berge mit Abhöranlagen der USA, Frankreichs und der Bundesrepublik Deutschland bebaut und besetzt. Sie spionierten weit in die Warschauer-Pakt-Staaten hinein.

Dieser Status Quo, der Abzug Truppen und der Abbau der Geheimdienstanlagen sind ausführlich im Brockenbuch zu finden.

Dann erfolgte der Wandel von einem Schuttberg (der Brocken) zu einem einzigartigen Naturparadies – dem  Nationalpark Harz, ein Prozess, der fast 30 Jahre gedauert hat.

Das „Brockenbuch“ ist ein fotografisches Langzeitprojekt, dass die Geschichte festgehalten hat. Vieles, was in dem Buch abgebildet ist, ist schon lange Geschichte.

 

Das Buch ist hier versandkostenfrei bestellbar.
Solange vorrätig gibt es eine historische Postkarte dazu.

Sprengung
Die Abhöranlagen auf dem Stöberhai im Westharz werden am 23. September 2005 gesprengt.

Alltagshelden auf dem Brocken

Gedenktag der historischen Brockenöffnung

3. Dezember 2018: Seit 29 Jahren sorgen die Mitglieder der Bergwacht Wernigerode ehrenamtlich für die Sicherheit auf dem Brocken. Alle waren bei der historischen Brockenöffnung am 3. Dezember 1989 mit dabei. Heute sind sie zwischen 65 und 81 Jahre alt. Von links: Wolfgang Schökel (81), Erich Goedecke (65), Volker Giebel (65), Klaus Deter (75), Jürgen Tracht (71), Heinz Plate (76), Klaus Sittka (72).

Brockenöffnung – Reportage in der SUPERillu von heute

Zur Brockenöffnung am 3.12.1989 bringt die SUPERillu eine Doppelseite mit 2 Zeitzeugen, die damals dabei gewesen sind. Eigentlich sind es drei, denn ich habe damals u. a. das große Foto gemacht, auf dem drei junge Menschen aus Halberstadt auf der Mauer sitzen. Das Bild ist inzwischen zu einer Ikone  geworden, die für den Mauerfall auf dem Brocken steht. Es ist mein meistgedrucktestes Bild.

Am kommenden Montag, am 3. Dezember jährt sich die Brockenöffnung zum 29en Mal.

Viel mehr Fotos sind in meinem Brockenbuch „Der Brocken – ein freier Berg“ zu finden. Dort zeige ich „Zeitgeschichte“, die im Harz passiert ist. Das Buch ist eine Reise in die 70er, 80er, 90er und 2000er Jahr und zeigt den Wandel rund um Norddeutschlands höchsten Berg. Wer das Buch noch nicht hat, es ist ein Buch gegen das „Vergessen“ und ist hier versandkostenfrei zu bestellen.

Brockenöffnung
Späte Freiheit für den Brocken – Reportage zur Brockenöffnung am 3. Dezember 1989.

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