Mit Volldampf auf den „Berg der Deutschen“ – Die Brockenbahn – MDR

Meine Empfehlung in der ARD Mediathek ist ein Film des MDR, in dem ich als Fotograf und Zeitzeuge zu sehen und zu hören bin:

Hunderttausende erreichen jedes Jahr mit den historischen Dampfzügen der Brockenbahn den Gipfel des höchsten norddeutschen Berges. Strecke und Züge galten bei ihrer Einweihung 1899 als technisches Wunderwerk.

Es ist ein informativer und interessanter Film über die Geschichte der Brockenbahn, die Geschichte des Brockens, den Anja Walczak und Sven Stephan für den MDR produziert haben.

In dem Film werde ich als Fotograf und Zeitzeuge interviewt:
– „Es war immer mein Traum, mal dort oben zu stehen“, sagt der Fotograf Hansjörg Hörseljau aus Niedersachsen. In seiner Jugend schon hatte er vom Westen aus den Brocken fotografiert und war dabei, als sich die Menschen aus der Region im Dezember 1989 wieder Zugang zum Brockengipfel erkämpften. –

https://www.ardmediathek.de/video/der-osten-entdecke-wo-du-lebst/mit-volldampf-auf-den-berg-der-deutschen-die-brockenbahn-hoerfassung/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9lM2EyYjU2ZC02YzRjLTRlYmYtOGYzMy03NzBiNGM3OWQ1NTgvYXVkaW9kZXNrcmlwdGlvbg

Hansjörg Hörseljau als Fotograf und Zeitzeuge.

Der Brocken – ein freier Berg

Ein Traumwinter im Dezember 2022 neigt sich im Harz dem Ende. Kälte, Schnee und Sonnenschein hatten die Landschaft verzaubert. Große Schneeblumen und Eiskristalle funkelten hell im Sonnenlicht. Ein Maulwurfshügel, an dessen Flanken sich extra große Eisblumen gebildet hatten, wurde zu einem kurzzeitigen Kunstwerk.

An vielen Orten an den Rändern von den Harzbergen waren es seltenere Fernsichten, die die Menschen faszinierten: Durch Dunst und Nebel im sonst flacheren Land wurde die Landschaft räumlich sichtbar. Schon kleinere Erhebungen guckten hervor. Durch die Umkehr der üblichen Temperatur, bei der die höheren Luftschichten wärmer sind als die unteren Luftschichten war es im Harz vielerorts sonnig und wärmer, als im Umland. Trotz des – für Harzer Verhältnisse – wenigen Schnees waren das seltene Blicke und Erlebnisse.

Winterlandschaft, Fernblick über St. Andreasberg, dem Ravensberg im Südharz (links), das Eichsfeld bis zum Thüringer Wald mit dem Großen Inselsberg.

 

Das Brockenbuch, „Der Brocken – ein freier Berg“ ist ein Zeitzeugnis über fast 50 Jahre, die den Umbruch und den Landschaftswandel auf dem Brocken und seinem Umfeld festgehalten haben. Es ist eine Erinnerung und ein tolles Geschenk zu Weihnachten, aber auch zu vielen weiteren Anlässen.

 

Maueröffnung am 3. Dezember 1989 auf dem Brocken

28 Jahre lang ist der Brocken (1141 Meter hoch) streng bewacht und abgeschirmt von der Öffentlichkeit gewesen. Der höchste Berg Norddeutschlands wurde immer mehr zu einer Festung ausgebaut. Der Spionageberg war mit einer 2,6 Kilometer langen und 3,5 Meter hohen Betonmauer umschlossen. Dahinter befanden sich  u. a. Anlagen des Ministerium für Sicherheit (MFS), und Überwachungseinheiten der sowjetischen Luftstreitkräfte.

Am 3. Dezember 1989 erreichte der mutige Protest von zahlreichen Menschen aus dem Harz die Freigabe der Brockenkuppe. Es war die letzte Bastion, den die Sicherheitskräfte der DDR der Öffentlichkeit vorenthalten hatten. Ich bin damals dabei gewesen und habe die Maueröffnung erlebt. Das Brockenbuch zeigt viele Fotos dieser geschichtsträchtigen Zeit.

Bis 1991 hatte die Sowjetunion die DDR besetzt. Mit dem Zerfall in 15 Unionsrepubliken hießen die Truppen in der DDR WGT-Truppen (Westgruppe der Truppen). Nach der Wiedervereinigung verließen die „Westgruppe der Truppen“ (WGT) am 30. März 1994 den Brocken. Die sowjetisch-russische Militärpräsenz in Deutschland endete am 31. August 1994 friedlich.

20 Jahre später (2014) hat Russland die ukrainische Halbinsel Krim überfallen und besetzt. Heute kämpfen die Menschen in der Ukraine für Freiheit und Unabhängigkeit.

Im Iran, in China und vielen anderen Regionen der Erde demonstrieren Menschen gegen Bevormundung und für Freiheit.

Brockenöffnung am 3. Dezember 1989.

 

Mit Volldampf auf den „Berg der Deutschen“ – Die Brockenbahn

In der ARD-Mediathek

Zum 30-jährigen Jubiläum der Wiederinbetriebnahme der Brockenbahn am 15. September 1991 zeigt der mdr einen neuen Film zur Geschichte der vergangenen Jahrzehnte der Brockenbahn. Eine sehenswerte Dokumentation, in der beispielsweise Friedhart Knolle, Christiane Hoppstock und auch ich als Zeitzeugen zu sehen sind. Außerdem kommen eine Reihe meiner historischen Aufnahmen in dem Film vor.

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Ein Deutschland, 30 Jahre Freiheit

Alles offen? – Jahresausstellung BBK-Harz 2020

Vor 30 Jahren endete die friedliche Revolution in der DDR in der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Zuvor hatten viele Menschen gegen die Regierenden und für die Freiheit in der DDR demonstriert. Fast drei Jahrzehnte lang trennte ein Todesstreifen mit Stacheldraht, Mauer, Selbstschussanlagen und Schießbefehl die Menschen.

Zeitsprünge von Hansjörg Hörseljau.

Die Staatsmacht in Form des Ministeriums für Staatssicherheit bespitzelte, überwachte und unterdrückte Menschen, die sich gegen die Regierung stellten: Jede oder jeder musste damit rechnen, von der Stasi überwacht und verfolgt zu werden.

In komplexen Verhandlungen wurde 1990 der Einigungsvertrag ausgehandelt der am 3. Oktober zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland führte. Durch den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland wurde das Grundgesetz zur gesamtdeutschen Verfassung.

Am 3. Oktober 2020 feierte Deutschland 30 Jahre Wiedervereinigung.

Der gewonnene Kampf der Freiheit führte für die Menschen im Beitrittsgebiet zum größten Umbruch ihres Lebens. Die persönliche Freiheit bot plötzlich für viele ungeahnte Möglichkeiten.
Für andere waren die wirtschaftliche Existenz und die persönliche Identität bedroht.

Für die Menschen in der alten Bundesrepublik änderte sich nicht viel. – Deutschland wurde größer.

Verwandte, Freunde – diesseits und jenseits konnten leicht besucht werden. Im größeren Deutschland waren Landschaften und Städte zugänglich, deren Namen längst in Vergessenheit geraten waren.

Eingefallene Brockenmauer, Hansjörg Hörseljau und Installation von Hilda Groll.

30 Jahre Wiedervereinigung – Alles offen.

Die Einheit Deutschlands in einem vereinten Europa in Freiheit für kommende Generationen zu sichern ist heute das gemeinsame Ziel. In einer globalisierten Welt können Menschen nur gewinnen, wenn sie gemeinschaftlich und fair miteinander umgehen. Grundwerte wie offene Grenzen, Freiheit, Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit müssen verteidigt werden.

30 Jahre Wiedervereinigung – Alles offen?

Wie haben wir den Umbruch, die Wiedervereinigung erlebt? Was bedeutet Freiheit für mich? Wie erlebe ich geschlossene Grenzen? Ist meine / unsere Freiheit bedroht? Halten wir Offenheit aus? Wieviel Offenheit?

Die Ausstellung soll Raum bieten, zurück zu blicken, Statements abzugeben, aber auch Visionen zu entwickeln.

In der Ausstellung sind auch einige meiner Symbolbilder und meine Zeitsprünge von mit bis zu 40 Jahren Differenz zu sehen.

Sehenswerte JAHRESAUSSTELLUNG:  „Alles offen“ ? Ein Deutschland  30 Jahre Freiheit.
08.10. – 12.11.2020 im Kreishaus Goslar zu den normalen Öffnungszeiten.  
Bitte die Corona-Einschränkungen beachten.

Corona bestimmt auch die Ausstellung im Kreishaus. 

O Tannenbaum

Der Weihnachtsmann im toten, schneelosen Wald

O Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerszeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!

In diesem Jahr sind die Fichten zu Weihnachten in vielen Orten im Harz weder grün noch weiß. Der Schnee ist mal wieder ausgeblieben und die Temperaturen sind für beständige Schneeverhältnisse zu hoch. Die Temperaturrekorde der vergangenen Jahre zusammen mit den deutlich zu niedrigen Niederschlägen haben im ganzen Land zu hohen Ausfällen in den Waldbeständen geführt. Egal ob Nationalpark, Landesforsten oder Privatwald – die Spuren des Klimawandels sind unübersehbar. Im Harz umso mehr, als hier die Fichten die Waldbestände bisher dominieren. Die durch Temperaturstress und Trockenheit geschwächten Fichten sind besonders anfällig für Borkenkäferbefall.

In diesem Jahr steht der Blankenburger Weihnachtsmann Manfred Schultz vor Schnee und nadellosen Bäumen im Nationalpark Harz. vor toten, schneelosen und nadellosen Fichten. 2019 sind viele Bäume braun, schneelos und ohne Nadeln.

Vor 12 Jahren – 2007 stand Martin Schultz hier noch vor einer traumhaften Winterkulisse mit grünen Fichten. Die Schneehöhe war auch damals eher gering.

Nachdenkliche Weihnachtsgrüße 2019 aus dem Harz,
Hansjörg Hörseljau

Weihnachten 2007: Der Weihnachtsmann Manfred Schultz aus dem verschneiten Winterwald.

Als Zeitzeuge gefragt: Fotograf Hansjörg Hörseljau

Am 3. Dezember 1989 bin ich das erste Mal auf dem Brocken gewesen. Zwischen Ost- und Westdeutschland war die Mauer am 9. November gefallen. Die Grenze hatte ihren Schrecken verloren und war kein Hindernis mehr. Nur der Brocken war auch 3 Wochen nach dem Mauerfall noch Sperrgebiet.

So regte sich Widerstand: Harzer Wanderfreunde riefen zu einem Sternmarsch auf den Brocken und wollten das letzte Symbol der Unfreiheit stürmen. Ich hatte mich in Ilsenburg verabredet, um mich dem Demonstrationszug anzuschließen. Nach dem langen Aufstieg sammelten sich die Menschen vor dem Brockentor und demonstrierten. Als auf der Wetterstation ein Bettlaken mit „Mauer weg“ entrollt wurde, brach Jubel aus.

Großer Jubel brach aus, als auf der Wetterstation ein Bettlaken mit „Mauer weg“ entrollt wird.
Brockenöffnung um 12.47 Uhr

Um 12.47 Uhr erreichte die Menschenmenge die symbolträchtige Öffnung des Brockentors. Die Menschen liefen die letzten Meter bis zum Brockenplateau. Sie sangen, tanzten oder bestaunten einfach nur die Aussicht an diesem wunderbaren Tag. Der Sehnsuchtsberg ist seitdem für alle Menschen frei zugänglich. Für alle, die an diesem Tag dort oben gewesen sind, war es ein unvergeßlicher Tag.

Weil an diesem Tag auch das Zentralkomitee und das Politbüro der SED zurück getreten sind, war die Brockenöffnung damals in den Medien nur eine Randnotiz.

30 Jahre später – fast doppelt so alt wie damals – bin ich auf dem Brocken als Zeitzeuge gefragt gewesen. Bisher habe ich Menschen fotografiert, die interessant sind, etwas zu sagen haben oder spannende Geschichten erzählen. Am 3. Dezember 2019 war das umgekehrt.

Fernsehteam des NDR von Hallo Niedersachsen.
Gespräch mit Hansjörg Hörseljau im MDR

Ein schönes Gespräch über die historischen Ereignisse, meine Motivation und das Brockenbuch hatte ich mit MDR Moderatorin Beatrice Schwartner:

https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-496318.html

Der Brocken live im MDR

Ab 5 Uhr morgens hat der MDR live vom Brocken berichtet. Moderatorin Antonia Kaloff habe ich von meinem historischen Tag am 3. Dezember 1989 erzählt.

Gegen 10 Uhr war ich mit einem Fernsehteam von Hallo Niedersachsen an dem Ort auf Spurensuche, an dem sich 1989 die Menschenmenge versammelte, um für die Freigabe des Brocken zu demonstrieren.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Vor-30-Jahren-Der-Mauerfall-auf-dem-Brocken,hallonds55520.html

Der Beitrag steht deutlich unter dem Sparzwang, dem das öffentlich-rechtliche Fernsehen unterworfen ist. Ein Interview eines Fotografen mit Bildmaterial anderer zu bebildern ist kaum zu überbieten. Dabei schwindet leider auch die Qualität und Glaubwürdigkeit.

30 Jahre Brockenöffnung im „heute journal“

Gegen 14 Uhr war ich dann mit dem ZDF verabredet. Im „heute journal“ vom 3. Dezember ist ein schöner Beitrag zu 30 Jahre Mauerfall am Brocken von Annegret Oster zu sehen. Dort wurden auch 10 meiner historischen Bilder gezeigt.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/30-jahre-mauerfall-am-brocken-100.html

Erinnerung

Erinnerung hinterläßt bei vielen Menschen Spuren. Manchmal verschwinden Details oder sie wird durch Dinge ergänzt, die objektiv nicht geschehen sind.

Meine Fotos, die ich am 3. Dezember 1989 oder später gemacht habe, bleiben so, wie ich sie damals fotografiert habe. Sie sind Dokumente der Zeitgeschichte. 

Vieles von dem, was ich fotografiert habe, ist inzwischen verschwunden. Einen schönen Querschnitt über alles, was seit den 70er Jahren rund um den Brocken passiert ist, befindet sich in meinem Brockenbuch „Der Brocken – ein freier Berg“.

Der Brocken ist ein Symbol der Freiheit.

 

Freiheit – 30 Jahre Mauerfall auf dem Brocken

Am 3. Dezember jährt sich der Jahrestag der Brockenöffnung zum 30en Mal. Bis dahin war der Brocken 28 Jahre lang weder vom Osten noch vom Westen aus zugänglich. Viele, die den Brockengipfel heute besuchen, können sich das kaum vorstellen. Heute ist der Brocken aus allen Himmelsrichtungen aus zu besuchen. Keine Grenze, Zäune oder Sperranlagen hindern die Besucher am betreten des Berges.

Als Schüler konnte ich den Berg nur von der Ferne aus Betrachten. Genauso wie viele Menschen hatte ich Sehnsucht, den Berg zu besuchen. Er war ja da, unübersehbar – aber doch so fern.

Durch ein großes Glück war ich unter den Wanderern, die am 3. Dezember 1989 den Mauerfall auf dem Brocken erstritten. Das Ereignis habe ich damals für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ fotografiert. Es war der Beginn meines größten und längsten freien Fotoprojektes. Viele Fotos sind in meinem Brockenbuch „Der Brocken – ein freier Berg“ veröffentlicht.

Aus dem besonderen Anlass sendet der MDR live vom Brocken:
https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/dreissig-jahre-brockenoeffnung-100.html

Brockenstürmer. Schüler aus Halberstadt entern die Brockenmauer.

RTL – Moderator Maik Meuser fährt mit Hansjörg Hörseljau in einem Wartburg auf den Brocken

Frontscheibe Wartburg
RTL: Die Mauerreise mit Maik Meuser. Fahrt mit dem Wartburg auf den Brocken. Maik Meuser spricht mit Hansjörg Hörseljau

Während seiner Mauerreise besucht RTL-Moderater und Nachrichtensprecher Maik Meuser gemeinsam mit mir den Brocken. Obwohl der Wartburg mit der Steigung zum Brocken gut zu tun hat, schafft der Wartburg die Strecke ohne Probleme. In dem Wagen sitzen ein wenig wie im Wohnzimmer – zwar gibt es in dem Wagen Sicherheitsgurte, aber Kopfstützen sucht man vergebens. Die würden auch garnicht zur spartanischen Inneneinrichtung passen.

Auf der Fahrt erzähle ich ihm viel über den Mauerfall vor 30 Jahren, aber auch über die ehemaligen Spionageberge in Niedersachsen. Es war mal eine andere Art, den Brockengipfel zu erklimmen.

Ein kurzer Ausschnitt von der Fahrt ist in der RTL Nachrichtensendung zu sehen:

https://www.tvnow.de/shows/rtl-aktuell-33/2019-11/episode-312-sendung-vom-08-11-2019-2214406?utm_source=rtl&utm_medium=owned&utm_campaign=right_rail&utm_term=rtl-aktuell

Außerdem bin ich in einem längeren Podcast zu hören: https://podcasts.apple.com/de/podcast/4-der-brocken-im-harz/id1486293381?i=1000456213213

RTL: Die Mauerreise mit Maik Meuser. Fahrt mit dem Wartburg auf den Brocken. Maik Meuser spricht mit Hansjörg Hörseljau

30 Jahre grenzenloses Glück im Harz

Die friedliche Revolution in der DDR führte auch zum Mauerfall im Harz. Vor dreißig Jahren erkämpften Menschen in Ostdeutschland die Öffnung der Grenze zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland.

Fast vier Jahrzehnte trennte ein unüberwindbarer Todesstreifen Ost- und Westdeutschland. Der „antifaschistische Schutzwall“ riss das Land – Städte, Dörfer und Familien auseinander. 

Am 9. November 1989 erreichte die friedliche Revolution den Fall der Mauer. Drei Wochen später, am 3. Dezember 1989 erstritten die Menschen im Harz auch den Fall der Brockenmauer.

Mit dem Mauerfall begann im ganzen Land eine rasante Entwicklung. Meine Fotos zeigen, wie sehr sich die Landschaft und der Kulturraum beidseits der ehemaligen Trennungslinie gewandelt hat.

Einen kurze Reportage mit meinen Fotos und Text ist in der Novemberausgabe der Wirtschaft der IHK Braunschweig erschienen.

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